Fragen und Antworten

Antworten auf die häufigsten Fragen zum Landschaftsentwicklungskonzept finden Sie untenstehend. Sollten Sie weitere Informationen benötigen, können Sie uns selbstverständlich auch gerne kontaktieren.

Was ist der Zweck eines Landschaftsentwicklungskonzeptes (LEK)?

Ein Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) skizziert die wünschbare Entwicklung einer bestimmten Landschaft bezüglich ihrer nachhaltigen Nutzung sowie ihrer ökologischen und ästhetischen Aufwertung. Zur Landschaft von Steinhausen zählen: Landwirtschaftsgebiet, Kulturland, Wald, Gewässer, Erholungs- und Naturräume. Ein LEK dient auch dazu, bestehende kantonale oder regionale Konzepte, Richtpläne und Leitbilder zu koordinieren und diese auf Stufe Region und Gemeinde optimal umzusetzen.

Was bedeutet eine nachhaltige Entwicklung der Landschaft?

Für eine nachhaltige Entwicklung der Landschaft sind sowohl die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen wie auch die ökologischen Funktionen der Landschaft gleichermassen zu gewichten. Die nachhaltige Entwicklung der Landschaft soll zukünftigen Generationen die heutigen Qualitäten der Landschaft bewahren. Das bedingt einen akkuraten Umgang mit ihren Ressourcen. Natur- und Kulturwerte sind zu fördern oder mindestens zu erhalten. Attraktive Alltags-, Erlebnis- und Erholungsräume sollen weiterentwickelt und für die Zukunft erhalten werden.

Welche Vorteile bringt das LEK für die Bevölkerung?

Die Bevölkerung kann bei der Erarbeitung des Landschaftsentwicklungskonzepts mitgestalten. Dies ist vor allem in der Analysephase, in welcher die Landschaft untersucht und beurteilt wird, sehr wichtig.

Wer erarbeitet das LEK?

Im Zusammengang mit der laufenden Ortsplanungsrevision hat die Gemeinde auch die Erarbeitung eines Landschaftsentwicklungskonzeptes (LEK) vorgesehen. Hierfür arbeitet die Gemeinde mit dem Raumplanungsbüro PLANAR AG für Raumentwicklung zusammen.

Auf welchen Grundlagen basiert das LEK?

Im kantonalen Richtplan 2004 wurde folgende Aufgabe an den Kanton und die Gemeinden gestellt:

Der Kanton erstellt bis 2004 einen Rahmenplan für die Erarbeitung der Landschaftsentwicklungskonzepte (LEK). Anschliessend erarbeiten die Gemeinden mit Unterstützung des Kantons und mit Einwilligung der Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer Landschaftsentwicklungskonzepte. Die LEK binden die verschiedenen Interessen ein (Landwirtschaft, Natur- und Landschaftsschutz, Bachrenaturierungen, Erholung, Wildtierkorridore). Sie sind untereinander und mit den Nachbarkantonen abzustimmen. Gestützt auf die LEK kann der Richtplan überprüft und angepasst werden.

Ist die Mitwirkung anonym? Wer kann meinen Beitrag sehen?

Sämtliche Stellungnahmen und Daten aus der E-Mitwirkung werden vertraulich behandelt und ausschliesslich der Abteilung Bau und Umwelt der Gemeinde Steinhausen zur weiteren Bearbeitung zugestellt.

Macht das LEK einzelnen Grundeigentümern zusätzliche Vorschriften?

Grundsätzlich ist das LEK ein richtungsweisendes Konzept für die Landschaftsentwicklung der Gemeinde der nächsten 15-20 Jahre. Es besitzt keine direkte Verbindlichkeit und es werden keine Vorschriften im LEK verfasst. Entscheidungen, die im LEK getroffen werden, sind nur verbindlich, wenn alle Parteien einverstanden sind und es zu einer Umsetzung kommt. Die im LEK entwickelten Massnahmen werden mittels einem Anreizsystem gefördert.